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Meditieren nach der Arbeit

  • Autorenbild: Luana
    Luana
  • 8. Dez. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Heute war wieder einer dieser Tage, an denen alles ein bisschen zu viel wurde. Die vielen Aufgaben, das ständige Umschalten zwischen körperlicher Anstrengung und emotionaler Präsenz. Manchmal merke ich erst, wie angespannt ich bin, wenn ich endlich Zuhause ankomme und die Haustür hinter mir zufällt.

Ich habe heute beschlossen, nicht sofort in den Alltag zu rutschen, nicht direkt Wäsche, Haushalt oder Telefonate zu erledigen. Stattdessen habe ich mir zehn Minuten genommen, die nur für mich sind.

Ich setzte mich hin, schloss die Augen und atmete. Am Anfang war mein Kopf noch laut. Gedanken kreisten um die Arbeit, Gespräche, kleine Situationen, die mich beschäftigt haben. Doch mit jedem Atemzug wurde es ein wenig ruhiger. Langsam konnte ich spüren, wie mein Körper loslässt. Die Schultern, die sich sonst hartnäckig oben halten, das Ziehen im unteren Rücken, die Anspannung im Kiefer.

Für einen Moment war da nur dieses ruhige Ein- und Ausatmen. Ein Gefühl, das ich im Laufe des Tages oft vergesse.



Nach der Meditation fühlte ich mich klarer. Nicht komplett frei von Stress, aber leichter, als hätte jemand einen Knoten gelöst, den ich den ganzen Tag mit mir herumgetragen habe. Es tut gut, mir selbst zu zeigen, dass ich auch wichtig bin, nicht nur meine Aufgaben und die Bedürfnisse anderer.

Ich habe mir vorgenommen, dieses kleine Ritual öfter zu machen. Zehn Minuten am Ende des Tages, die mir helfen, wieder zu mir zurückzukommen. Vielleicht ist es nicht viel, aber heute hat es einen Unterschied gemacht.


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